Wenn Nuancen entscheiden

Wieviel Toleranz kennt die Wahrnehmung? Welche Abweichungen vom selbst definierten Soll-Zustand nimmt man als Fehler oder Unreinheit wahr? Wir stellen uns diese Fragen nicht. Nur was genau so ist, wie es ursprünglich war, wird für echt gehalten, passt demnach zu uns und verändert unser Äusseres nicht unvorteilhaft. Die einen mögen diesen Willen zur Perfektion Kunst nennen. Wir nennen es Können.

Raritäten pflegen

Jeder Zahn ist ein Unikat, das Ersetzen eines solchen Unikates will als Restauration verstanden werden, als naturgetreue Nachbildung. Farbwahl und Einprobe führen wir so oft aus, bis der Ersatz wieder als Unikat erscheint – das ist der Standard, den wir pflegen.

Weisse Zähne?

Weiss wie Schnee? Weiss wie Puderzucker? Weiss wie Papier? Weiss wie ergrautes Haar? Weiss wie Milch? Weiss wie eine Schönwetterwolke? Weiss wie weisse Zähne? Unsere Zähne scheinen weiss, weil sie heller als die Farbe des Gesichtes sind – aber was wir sehen, wenn wir ganz genau hinschauen, ist eine unglaubliche Vielfalt an farblichen Nuancierungen und Weiss kann manchmal eher Blau oder Rot sein. Wenn wir ganz genau hinschauen, wird die Perfektion unserer Arbeit erkennbar – wird das relative Weiss zum Puzzleteil, das unser gesamtes Erscheinungsbild vervollständigt.